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Warum sind Rassekatzen eigentlich so teuer ...?

Für den Kauf eines Birma-Kätzchen, das nicht für die Zucht eingesetzt wird (Liebhabertier), müssen Sie bei mir mit 1200 Franken rechnen, es sei denn Sie wollen noch mehrere Tests, spezielle Impfungen oder ihr Kätzchen gechipt haben, das wird selbstverständlich auch gegen Aufpreis gemacht.

Grundsätzlich sind unsere Kitten mehrfach entwurmt, 2 mal gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und Chlamydien geimpft.

Eine Zuchtkatze kostet bei mir zwischen 1500 und 1600 Franken, eine Showkatze zwischen 1700 und 1800 Franken

Dies mag auf den ersten Blick nicht gerade billig erscheinen, aber verantwortungsvolle Aufzucht von Katzen ist ein teures Hobby. Addiert man alle Kosten, wie zum Beispiel Gesundheitsvorsorge, Deckgebühren (auch die Haltung eines eigenen Zuchtkaters kann kostspielig sein), tierärztliche Betreuung der trächtigen Katze, Tierarztbesuche bei Krankheit der Mutter-Katze und der Kitten (kann auch schon mal gerne am Wochenende passieren), Untersuchungen und Impfungen der Jungtiere, Zuchtwertschätzung der Elterntiere auf Ausstellungen, jede Menge Spielzeug und ganz besonders Katzenstreu, u.s.w., geht es eben nicht günstiger - ein guter Züchter steckt viel Geld in seine Katzen. Der Kaufpreis, den er für seine Jungtiere verlangt, deckt im Allgemeinen diese Ausgaben kaum.

Die meisten genannten Kosten trägt jeder Züchter natürlich selbst, nur einen Teil der entstandenen Kosten wird auf die Käufer umgelegt, denn:

Katzenzucht ist zwar ein Hobby, aber eine artgerechte und gewissenhafte Zucht erfordert vom Züchter neben hohem persönlichen Einsatz auch hohe finanzielle Aufwendungen.

Nur durch diese vielen Mühen, die ein Züchter hat, können Sie ein gesundes, gut sozialisiertes und reinrassiges Kätzchen bekommen.

Anzumerken ist, dass ein Stammbaum gerade einmal mit ca. 30.- Fr.  zu Buche schlägt.
Wenn Ihnen also Tiere zu einem deutlich niedrigeren Preis, ohne oder mit dubiosem Stammbaum, angeboten werden, seien Sie bitte vorsichtig.

Jungtiere sollten im entsprechendem Alter abgegeben werden, und zwar frühestens ab 13 Wochen und von einem Züchter stammen, der Mitglied in einem eingetragenen Zuchtverein ist. Diese Vereine garantieren auch für die Richtigkeit der Eintragungen im Stammbaum und verlangen vom Züchter, dass er die Jungtiere nicht zu früh und ohne die vorgeschriebenen Impfungen abgibt. Er darf keine Tiere an gewerbliche Tierhändler oder zu Versuchszwecken verkaufen. In einem solchen Fall würde man sofort aus seinem Verein ausgeschlossen werden. Diese Vereine haben entsprechend dem Tierschutzgesetz strenge Haltungs- und Zuchtrichtlinien und einige führen Züchterkontrollen durch.

Sicherlich gibt es auch auf dem Heimtiermarkt Rassekatzen ab ca. 600 .- Fr. 

Allerdings würde ich mich fragen,  wo da der Haken an dieser Sache ist. Entweder haben sie dann keine Stammbaumurkunde oder sie kommen aus oft tierschutzwidrigen in- und ausländischen Großzuchten. Oft sind die Tiere zu jung, krank und völlig verstört, der Transportweg und die Unterbringung ist häufig eine Qual. Am Ende steht ein Käufer, der aus Mitleid solche eine Kreatur "befreit" und gleichzeitig damit eine neue auf den Weg schickt. Solange es eine solche Nachfrage gibt, wird diese Art des Tierhandels nie enden.
Bei solchen Schleuderpreisen muss grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass  Elterntiere sowie Katzenbabies sie teuer mit ihrer physischen und psychischen Gesundheit bezahlen.

Selbstverständliche Dinge wie artgerechte und ausreichende Ernährung, Liebe, Pflege, ausreichend Platz, Hygiene, Gesellschaft, Gesunderhaltung, Impfungen, Spielzeug, Kratzbäume, etc. sind diesen armen Tieren vollkommen fremd. Das alles kostet viel Zeit und viel Geld.

Welche Folgekosten, Ängste und Sorgen auf Katzenfreunde zukommen können, die bei so genannten Massenzüchtern ihre Rassekatze kaufen, ist ihnen meist nicht bewusst.

Daher sind mit Verantwortung gezüchtete Katzen nicht zu Schleuderpreisen zu haben. Gesundheit, optimale Pflege, Ernährung und Liebe für seine Tiere haben nun mal seinen Preis.

Why Are Purebred Cats So Expensive?

You will have to expect to pay up to CHF 1’200.- if you are planning to purchase a Birma kitten that is not going to be used as a breeding cat but simply as a pet for pet lovers. The price for a breeding cat is 1500 until 1600 SFR and for show 1700 until 1800 SFR

This may seem a bit too expensive at first sight, but breeding cats responsibly is a very expensive hobby. If you tally up all the costs of keeping breeding cats - like health care, stud fees (having a stud can be quite expensive too), veterinary services for a pregnant cat, visits at the vet in case the mother cat or the kittens fall ill (this may occasionally happen on a weekend too, which raises the vet costs), examination and vaccination of the kittens, genetic evaluation of the parent animals during exhibitions, heaps of toys and cat litter – you will realise that it is not possible to sell a purebred cat for any less than the price mentioned above. A good breeder invests a lot of money to breed healthy cats. The purchase price for a purebred kitten hardly covers the costs of all of the above mentioned expenses.

The breeder has to bear most of the costs resulting from breeding and grooming purebred cats, the buyer usually only has to pay for a fraction of the resulting costs.

Cattery indeed is a great hobby, but breeding responsibly and according to the standard that is appropriate for any cat species requires not only a high level of commitment but also great financial expenditure.

After all, it is only thanks to the breeder’s personal and financial effort and commitment that you can eventually purchase a healthy, socialised and purebred kitten.

We may add that being able to provide the pedigree of a kitten may cost CHF 30.-. Please be careful if you are being offered a purebred kitten for a very low price that has no pedigree or whose pedigree looks somewhat dubious.

Young kittens should not be given away if they are younger than 13 weeks, and they should come from a breeder who is also a member of a registered breed club. These breed clubs also guarantee that the pedigree of a cat is correct and make sure that the breeder cannot give the kittens away if they are younger than 13 weeks and have not been vaccinated according to the law. The breeder is not allowed to sell his animals to animal traders or for the purpose of animal testing. If any of these were the case, the breeder would be immediately disqualified and get banned from the breed club. Every breed club strictly adheres to the breeding guidelines according to the animal welfare act and some of them even breeding checks.

Of course you can purchase purebred cats at common pet shops or markets for less than CHF 600.-. However, expect to find that with such offers there may also be a serious catch. Either the kittens don’t have a pedigree or come from breeders where have a lot of cats here in Switzerland or even from abroad which usually violate the laws of animal welfare. You will find that these animals are often very young, ill and emotionally disturbed. Transporting and accommodating them often turns out to be torture to these young kittens. In the end, these kittens end up being bought by people who have the best intention and want to “free” them from this torture but unfortunately this adds to the overall demand of such animals.

As long as people keep buying animals bred and kept in such abusive conditions, this kind of animal trade will continue to flourish.

 

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